Normandie

 

Montag 06. April 2026

 

Port de Goury

Le Phare de la Hague

 

Wieder ein wunderschöner Tag welchen wir geniessen wollen. Wir fahren von unserer Unterkunft zum Port de Goury am nordwestlichen Punkt der Halbinsel. Auch hier geniessen wir während einer Strandwanderung die Natur. 

 

Port de Goury war einst ein geschäftiger Ort, geprägt von Zollbeamten und Schmugglern, die die Küste von La Hague in der Normandie überquerten. Heute ist der Hafen von Goury vor allem für seine Seenotrettungsstation bekannt. Die 1870 in Auderville erbaute Station der Nationalen Seenotrettungsgesellschaft (SNSM) ist aus Stein gebaut, was ihr einen besonderen Charme verleiht und sie robust genug macht, um den starken Gezeitenwellen standzuhalten. Der Hafen des Dorfes ist auch heute noch Heimat von Fischern. Ihre Boote prägen das Bild des Hafens und verleihen dem Ort einen besonderen Charme. 

 

Der Phare de la Hague (Leuchtturm von Hague) steht 800 Meter vor der Küste von Cap de la Hague auf dem Felsen „Le Gros du Raz“. Er markiert die Raz Blanchard, eine der stärksten Gezeitenströmungen Europas, zwischen Cap de la Hague und der Kanalinsel Alderney sowie den nördlichen Eingang zur Déroute-Passage, die zur Ostküste von Jersey führt. Nach zahlreichen Schiffbrüchen in der Nähe der Raz Blanchard, allein 27 im Jahr 1823, darunter der Untergang des amerikanischen Dampfschiffs „Paris“ aus New York wurde beschlossen, einen Leuchtturm vor Auderville und dem Hafen von Goury zu errichten. Er wurde 1971 elektrifiziert und 1989 automatisiert; die letzten Wärter verliessen den Leuchtturm im Mai 1990. 

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Baie d'Écalgrain

  

Wir fahren etwa 4 Kilometer Richtung Süden zur Baie d'Écalgrain (Bucht von Écalgrain). Auch hier lädt die Landschaft zum Verweilen ein. Etwas Interessantes erleben wir hier. Plötzlich zeigt uns die Uhr auf dem Smartphone eine Stunde früher an. Der Grund: Die Britischen Kanalinseln Guernsey und Jersey sind nicht weit von unserem Standort entfernt. Auf diesen Inseln herrscht dieselbe Zeit wie in Grossbritannien. Dies bekommen wir fälschlicherweise nun zu spüren.  

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Anse Saint-Martin

Barfleur

Montfarville

 

Langsam denken wir an die Rückfahrt. Doch bereits nach ca. 6 Kilometer lockt uns der Strand von Anse-Saint-Martin. Also halten wir hier an und begeben uns zum Strand. 

Nach diesem Halt geht die Fahrt weiter bis Barfleur. Dort geniessen wir ein Nachtessen. Die Sonne verabschiedet sich langsam. Das Meer hat Ebbe. Diese romantische Stimmung geniessen wir am Hafen von Barfleur, bevor wir anschliessend in unsere Unterkunft ‘Fleur et Mer’ in Montfarville fahren und den Tag beschliessen. 

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Edith Muff / Karl Weibel

Winzerweg 11

4123 Allschwil