Island

 

2005 und 2006

 

 

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Island (isländisch Ísland bedeutet ‚Eisland‘) ist ein dünn besiedelter Inselstaat im äussersten Nordwesten Europas. Mit rund 103.000 Quadratkilometern ist Island – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmässig zweitgrösste Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die grösste Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

 

Mit seinen 356.991 Einwohnern (Stand Januar 2019) ist Island bei einer Bevölkerungsdichte von 3,5 Einwohnern pro km² das am dünnsten besiedelte Land Europas und eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Über 60 Prozent der isländischen Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion von Reykjavík.

 

Geographisch gehört Island zu Nordeuropa, geologisch zugleich zu Europa und Nordamerika, geopolitisch zu den Nordischen Ländern und kulturell zu Nordwesteuropa, insbesondere zu Skandinavien.

 

Der Inselstaat befindet sich südöstlich von Grönland. Nordöstlich liegt die Insel Jan Mayen, östlich befindet sich Norwegen, südöstlich liegen die Färöer, Grossbritannien und Irland.

 

Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte, wobei sich die Plattengrenzen von Südwesten nach Nordosten in etwa diagonal über die Insel ziehen. Die Platten entfernen sich jährlich etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelplume unter der Insel, der sogenannte Island-Plume, sorgt mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, weshalb die Insel nicht auseinanderbricht. Die aktiven Vulkane in Island sind in etwa 30 Vulkansysteme eingeordnet.

 

Island vergletscherte in den Eiszeiten fast vollständig. Nach einer Wärmeperiode war die Insel fast gletscherfrei, bevor es vor etwa 1000 Jahren begann, wieder kühler zu werden. Heute bedecken Gletscher wieder 11,1 Prozent der Landesoberfläche. Der Gletscher mit Europas grösstem Eisvolumen ist der Vatnajökull. Seine Eiskappe ist bis zu 1000 m dick.

 

Im Jahr 2010 brachte der Vulkan Eyjafjallajökull mit seiner Aschewolke den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas zum Erliegen.

Quelle: Wikipedia

 

 

Edith Muff / Karl Weibel

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