Engadin
Sonntag 20. Juli 2025
Nach einer angenehmen Nacht wäre jetzt ein Frühstück fällig. Leider konnten wir gestern nicht mehr einkaufen und heute ist Sonntag. Das heisst, das Einkaufszentrum in Celerina ist geschlossen. Kein Problem: Der COOP beim Schulhausplatz in St.Moritz hat auch am Sonntag geöffnet. Von der Bushaltestelle 'Trais Fluors‘, welche nach einem Fussmarsch von ca. 5 Minuten erreichbar ist, fährt alle 20 Minuten ein Bus direkt zum Schulhausplatz in St. Moritz. Nach diesem kurzen 'Einkaufsbummel‘ steht einer Einweihung der Kochnische in unserer Wohnung nichts mehr im Weg und wir geniessen vorerst mal unser erstes Frühstück seit unserer Ankunft.
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Es geht bereits schon gegen Mittag zu. Das Wetter lädt uns nicht unbedingt zu grossen Taten ein. Das Firmament ist verhangen. Ob noch Regen kommt wissen wir nicht. Doch was solls. Voller Tatendrang verlassen wir unsere Wohnung und spazieren Richtung Kirche San Gian. Die Kirche steht alleine auf einem kleinen Hügel, ist schon von Weitem ersichtlich und steht auch als Wahrzeichen in der Gegend. Kurz vor der Kirche biegen wir ab zum Flüsschen 'Flaz vegl', welchem wir entlanglaufen. Unterwegs freunden wir uns mit weidenden Kühen an. Beim ‘Ochsenbrüggli‘ machen wir im Freiluftrestaurant eine kurze Kaffepause, bevor wir anschliessend zurücklaufen. Den heutigen ersten Tag beschliessen wir mit einem Nachtessen im Restaurant Heimetli in Celerina. Fazit des heutige Tags: Das Wetter meinte es gut mit uns. Bedeckt aber ohne Regen
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Die Kirche San Gian auf einem Hügel östlich von Celerina ist ein Gotteshaus, das als Wahrzeichen der ganzen Region gilt. Es ist kunsthistorisch bedeutsam und steht als Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung unter Denkmalschutz. Der markante spätgotische Turm wurde 1682 durch einen Blitzeinschlag schwer beschädigt. Er wurde nie mehr vollständig erneuert, sondern zuerst aus finanziellen, dann aus grundsätzlichen Gründen in diesem denkmalartigen dachlosen Zustand belassen. Die Kirche San Gian wird heute als Begräbniskirche genutzt.